Im Moment erreichen uns sehr viele Meldungen bezüglich von Vorkommen des Eichenprozessionsspinners (EPS). Daher werden wir als Gemeinde die Kapazitäten im Bereich der Absaugung noch einmal deutlich hochfahren.
In den letzten Jahren haben wir als Gemeindeverwaltung schon einige Maßnahmen zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner eingeführt, wie z.B. das Aufhängen von mehreren Hunderten Nistkästen für Meisen. Jährlich geben wir immer mehr Geld für die Beseitigung von Nestern durch Fachfirmen aus. Bezüglich der Nestbeseitigung gibt es aufgrund der Vielzahl von Nestern einen Priorisierungsplan. Oberste Priorität (Kategorie 1) haben dabei Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenheime und öffentliche Plätze.
Der für unsere Verhältnisse lange Winter 2025/2026 hat leider nicht zu einem Rückgang der EPS-Population geführt, ganz im Gegenteil. Gerade in der zweiten (sehr heißen) Juni-Hälfte hat die Zahl der Meldungen nochmal rasant zugenommen. Wir haben daher bereits in der vergangenen Woche beschlossen, in Anbetracht der schlimmen Entwicklung, die Kapazitäten hochzufahren und die Beseitigungsmaßnahmen auszuweiten. Vor allen Dingen in den besonders massiv betroffenen Bereichen der Schleusenstraße ist die Absaugung der Nester für diese Woche, allerspätestens für die nächste Woche vorgesehen.
Darüber hinaus werden sich die Ratsgremien im August auf Antrag der SPD-Fraktion mit der Thematik – gerade auch im Hinblick auf präventive Maßnahmen – beschäftigen. Von Seiten der Verwaltung werden wir dann auch vorschlagen, künftig eine eigene Grünpflege-Kolonne einzustellen, die sich in der „Saison“ ausschließlich um die EPS-Beseitigung kümmern wird.